Gleitschirm-Handschuhe – warme Hände und sicherer Griff beim Fliegen
Beim Gleitschirmfliegen sind die Hände besonders stark Wind und Kälte ausgesetzt. Anders als bei vielen Wintersportarten befinden sich die Arme und Hände während des Fluges über längere Zeit in erhöhter Position und direkt im Fahrtwind. Deshalb stellen Gleitschirmpilotinnen und Gleitschirmpiloten besondere Anforderungen an ihre Handschuhe.
Ein guter Flughandschuh sollte vor allem winddicht sein. Denn selbst bei angenehmen Temperaturen am Startplatz kann der Fahrtwind – zusammen mit den tieferen Temperaturen in der Höhe – die Hände stark auskühlen. Der Windchill-Effekt kann die gefühlte Temperatur deutlich reduzieren. Advance Swiss
Ebenso wichtig sind lange, gut anliegende Stulpen. Sie schützen den Übergang zwischen Jacke und Handschuh und verhindern, dass der Fahrtwind in die Ärmel eindringt. Gleichzeitig bleibt der Bereich um Handgelenk und Puls warm.
Trotz guter Isolation darf ein Flughandschuh nicht unnötig dick oder steif sein. Guter Griff und ausreichend Fingersensibilität sind wichtig, damit Bremsgriffe, Tragegurte, Leinen und Fluginstrumente sicher bedient werden können. Je nach Jahreszeit und Einsatzbereich reicht die Auswahl deshalb von leichten, winddichten Handschuhen bis zu stark isolierten Winter- und Thermohandschuhen.